Der CDM Gold Standard – die Ergänzung zum Clean Development Mechanism

April 1, 2022
Lesezeit: 3 Minuten

Inhaltsverzeichnis

Durch den CDM Gold Standard wird es möglich, Klimaprojekte nicht nur direkt vor Ort, sondern auch in Entwicklungsländern umzusetzen. Da es sich beim Klimaschutz um eine globale Herausforderung handelt, kommt es im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten auf eine umfassende und präzise Umsetzung an. Der CDM Gold Standard soll es dabei ermöglichen, nachhaltige Energietechnologien umzusetzen und Anreize für Projekte zu schaffen. Mehr zum CDM erfährst du direkt hier im Beitrag.

Diese Aspekte werden durch den CDM Gold Standard festgehalten

Mit dem Clean Development Mechanism wurde ein Ansatz geschaffen, um die Erzeugung sowie den Handel mit Kompensationszertifikaten zu organisieren. Dies sollte weltweit und streng auf Basis des Kyoto-Protokolls erfolgen. Durch die Leitung der Vereinten Nationen sollte es dabei möglich sein, mit wissenschaftlich fundierten Methoden für eine globale Einsparung von Treibhausgasen zu sorgen.

Was dem CDM als Kompensationsstandard allerdings gefehlt hat, ist der Fokus auf die Verbindung von Ökologie und sozialen Aspekten. So hat sich der CDM Gold Standard mit den Jahren vom Zusatz zu einem eigenständigen Standard mit festen Kriterien entwickelt, um Klimaschutzprojekte weltweit voranzubringen. Auf diese Weise steht nicht länger nur die reine Theorie im Fokus des Standards, sondern vor allem die praktische und wirklich umweltfreundliche Umsetzung in den Ländern vor Ort.

Wie sich der CDM als Gold Standard auf Soziales und Ökologie bezieht

Viele ärmere Staaten sind auf ihre Wirtschaftszweige angewiesen und haben nur wenige Optionen, in klimafreundliche Technologien zu investieren. Diesem Problem widmet sich der CDM Gold Standard, um Projekte mit der nötigen Zertifizierung zu versehen und CO2 einzusparen. Dadurch wird es nicht nur möglich, Emissionen im eigenen Land zu kompensieren, sondern gleichzeitig in vielen Staaten auf der ganzen Welt. Dank der Definition globaler Standards bleiben die Prüfung und Umsetzung neuer Maßnahmen stets übersichtlich. So steht die öffentliche Bedeutung des Klimaschutzes im Fokus.

So trägt der CDM Gold Standard aktiv zur Klimaneutralität bei

Vor allem der strenge Beurteilungsrahmen macht den CDM Gold Standard zu einem wirksamen und überaus relevanten Instrument zum Klimaschutz. So werden die Emissionsreduktionen dauerhaft erfasst und gemessen, um Aussagen zur Praxistauglichkeit und zum damit verbundenen Prozess in den einzelnen Ländern zu erhalten. Auch die Einfachheit ist Kern des CDM Gold Standards, um die vielen Details in diversen lokalen und nationalen Kontexten umzusetzen und Emissionen zu senken.

Gleichzeitig soll es auf diese Weise deutlich einfacher werden, Beteiligte wie Projektentwickler oder die Zertifizierenden miteinander zu verbinden. Umso einfacher die Organisation der Maßnahmen ist, desto besser lässt sich durch den CDM Gold Standard für eine reibungslose Anwendung sorgen. Dank des ständigen Wissens- und Technologietransfers werden die Klimaschutzprojekte global umsetzbar.

Zusätzliche Kompensationsstandards rund um die CO2-Reduktion

Ergänzend zum CDM Gold Standard gibt es viele weitere Ansätze, durch die neue Projekte für eine ökologisch wertvolle Entwicklungspolitik gefördert werden. Die hohen Qualitätsstandards finden sich an dieser Stelle in den meisten Bereichen wieder, um eine merkliche Reduktion der Treibhausgase zu ermöglichen. Dies gilt für alle Scope 1, 2 und 3 Emissionen. Die folgenden zwei Ansätze sind dabei als Ergänzung zum CDM Gold Standard geeignet und tragen zu einer funktionierenden Entwicklung bei:

Verified Carbon Standard

Mit dem Verified Carbon Standard erwartet dich eine freiwillige Grundlage zur Kompensation von Treibhausgasen. Geleitet wird er von der Organisation Verra, die den Prozess in zahlreichen Branchen begleitet und parallel dazu auswertet. Nicht nur die praktische Umsetzung, sondern auch die ganzheitliche Berechnung der Emissionen wird mit passenden Methoden begleitet.

Joint Implementation

Ähnlich wie der CDM Gold Standard fällt hingegen der Joint Implementation Ansatz aus. Der Unterschied ist jedoch, dass es sich dabei um die Umsetzung emissionsmindernder Projekte in anderen Industrieländern handelt. So lässt sich nach denselben Standards wie im CDM prüfen, dass die Umweltanforderungen Hand in Hand mit der Praxistauglichkeit deines Betriebs gehen.

Weitere Details über die Kompensationsstandards für Treibhausgase

Um den Weg hin zu einem klimaneutralen Unternehmen zu meistern, kommt es auf eine spürbare CO2-Reduktion an. Der Handel mit Zertifikaten leistet hierbei bereits eine gute Grundlage, reicht aufgrund der Dringlichkeit des Anliegens allerdings nicht aus. Daher werden Ansätze wie der CDM Gold Standard zu einer wichtigen Lösung, um Emissionen weltweit zu reduzieren. Solltest du dich an dieser Stelle für weitere Kompensationsprojekte interessieren, helfen wir dir jederzeit gerne weiter.

Ein Projekt der RIK JAMES Media GmbH.
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